Jordanien – Ein Land zwischen Wüste, Wunder und Wohlgefühl
Jordanien – ein Land, das seit Jahrtausenden Reisende in seinen Bann zieht. Zwischen dem salzschweren Wasser des Toten Meeres, den rosaroten Felsen Petras und den stillen Weiten des Wadi Rum entfaltet sich eine Magie, die man nur schwer in Worte fassen kann. Unsere achttägige Jordanien Reise in den Herbstferien führte uns durch die faszinierendsten Landschaften und luxuriösesten Rückzugsorte dieses außergewöhnlichen Königreichs – von märchenhaften Wüstenlandschaften bis hin zu eleganten 5★-Hotels am Meer.
Totes Meer – Schweben, Entspannen und Genießen
Nach der Ankunft in Amman ging es direkt ans Tote Meer, den tiefsten Punkt der Erde – rund 430 Meter unter dem Meeresspiegel! Hier bleibt wirklich niemand auf dem Boden: durch den extrem hohen Salzgehalt trägt das Wasser den Körper mühelos – ein Gefühl wie schwereloses Schweben. Das Kempinski Dead Sea Resort & Spa bot den perfekten Auftakt – ein Ort der Ruhe und Regeneration. Besonders beeindruckend: der Sonnenuntergang über den Hügeln Israels, wenn das Wasser golden aufleuchtet.
Ein kleiner Tipp mit Augenzwinkern: Rasieren sollte man sich vorher lieber nicht – das Salz erinnert einen sonst sehr schnell daran, dass man noch lebt.

Petra – Die legendäre Felsenstadt der Nabatäer
Von dort führte uns die Route weiter nach Petra, die wohl beeindruckendste Sehenswürdigkeit Jordaniens. Schon der Weg durch die schmale Felsenschlucht des Siq, bis sich das weltberühmte Schatzhaus (Al Khazneh) öffnet, ist ein Gänsehautmoment. Hier wurde übrigens kein geringerer als Indiana Jones fündig – im Film „Der letzte Kreuzzug“ suchte er im Schatzhaus nach dem Heiligen Gral. Und wer davor steht, versteht sofort, warum Hollywood diesen Ort wählte: monumental, geheimnisvoll und voller Legenden.
Petra war einst die Hauptstadt der Nabatäer, die durch den Handel mit Weihrauch, Gewürzen und Edelsteinen reich wurden. Noch heute zeugen über 800 in den Fels gehauene Gräber von ihrer Meisterschaft.
Zwei Nächte im Mövenpick Petra Resort, direkt gegenüber des Eingangstores, boten den idealen Ausgangspunkt, um diesen UNESCO-Schatz in Ruhe zu entdecken – bei Tag und, wer will, bei der magischen Lichtshow „Petra by Night“.

Wadi Rum – Wüstenabenteuer unter dem Sternenhimmel
Am nächsten Tag erwartete uns die unendliche Weite des Wadi Rum, einer der spektakulärsten Wüsten der Welt. Lawrence von Arabien nannte sie einst „weit, einsam und göttlich“ – und er hatte recht. Zwischen goldenen Dünen und dramatischen Felsformationen fühlt man sich wie auf einem anderen Planeten. Kein Zufall, dass hier Filme wie „Der Marsianer“, „Dune“ oder „Star Wars: Rogue One“ gedreht wurden – Hollywood liebt die surreale Kulisse dieser Wüste.
Auf einer zweistündigen Jeep-Tour erlebten wir die Landschaft hautnah, hielten bei steinernen Naturbrücken, Beduinenzelten und weiten Panoramen. Wir nächtigten im Aladdin Camp, wo wir in einem Panoramic Dome Zelt mit Glasfront schliefen – Sterne inklusive. Ein Abend voller Lagerfeuerromantik und Beduinenhospitality

Aqaba – Rotes Meer, Sonne und Stil
Zum Abschluss unserer Reise ging es ans Rote Meer nach Aqaba – Jordanien von seiner entspannten Seite. Das elegante Hyatt Regency Aqaba Ayla Resort liegt in einer modernen Lagunenlandschaft, die perfekt zum Baden und Entspannen einlädt.
Nach einer kleinen Stadtrundfahrt blieb viel Zeit zum Genießen: Ob beim Schnorcheln zwischen bunten Korallen, einem Drink mit Meerblick oder einem Spaziergang durch die neue Marina – Aqaba bietet Sonne und orientalisches Flair mit maritimem Touch. Von hier aus kann man an klaren Tagen gleichzeitig vier Länder sehen – Jordanien, Israel, Ägypten und Saudi-Arabien.
Fazit – Jordanien ist mehr als ein Reiseziel
Jordanien hat uns mit seiner Vielfalt, Gastfreundschaft und Geschichte tief beeindruckt. Es ist ein Land, in dem Luxus und Abenteuer, Kultur und Natur, Vergangenheit und Gegenwart in perfekter Harmonie verschmelzen.
Gerade in den Herbstferien ist Jordanien ein ideales Reiseziel: Angenehme Temperaturen um die 25 °C, warme Meeresbrisen und klare Wüstenluft schaffen perfekte Bedingungen für Entdecker und Genießer gleichermaßen. Während in Europa bereits die ersten Nebelschwaden aufziehen, badet man hier noch im Roten Meer oder schwebt entspannt im Toten Meer.
Wer einmal den Sand des Wadi Rum unter den Füßen gespürt, das Salz des Toten Meeres auf der Haut gefühlt und das goldene Abendlicht über Petra gesehen hat, wird verstehen, warum Jordanien mehr als nur ein Reiseziel ist – es ist ein Erlebnis für alle Sinne, besonders im goldenen Herbst.
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