1.Tag, 04.07.27: Wien – Delhi
Abflug von Wien nach New Delhi, voraussichtlich nonstop mit Air India.
2.Tag, 05.07.27: Delhi – Chandigarh - Nalagarh
Ankunft in Delhi am Morgen. Nach der Einreise Anschlussflug nach Chandigarh. Von hier aus erreichen wir nach etwa eineinhalb Stunden Fahrt Nalagarh, wo wir in einem nostalgischen Maharajapalast wohnen und uns erholen. Nalagarh war einst ein eigenständiges winziges Königreich.
3.Tag, 06.07.27.: Nalagarh – Kullu
Durch den Vorhimalaya und die Shivalikketten führt uns eine lange Fahrt ins Kullu TaL. . Ein wunderschönes, am Beas Fluss gelegenes Resort werden wir für die nächsten zweii Nächte sicherlich genießen!
4.Tag, 07 07.27: Im Kullutal
Das ehemalige Hindu-Königreich Kullu ist berühmt für seine landschaftliche Schönheit, die Kullu-Wolle und seine Apfelhaine, sowie seine herrliche Holzarchitektur. Das breite, fruchtbare Tal ist umgeben von schneebedeckten Bergen. Am Vormittag unternehmen wir einen Bummel durch Manali. Wir besuchen den hölzernen Hadimba-Tempel, und wandern durch Alt-Manali. Anschließend fahren wir nach Naggar. Die ehemalige Hauptstadt Kullus bietet eine alte Burg, eine Ausstellung der Malereien des russischen Malers Röhrichs, und schöne, hinduistische Holztempel. Unterwegs fasziniert uns die grüne Terrassenlandschaft
5.Tag, 08.07.27: Kullu – Keylong (Lahaul)
Dank des Rohtang Tunnels, der erst vor wenigen Jahren eröffnet wurde erreichen wir Lahaul sehr rasch. Lahaul ist grüner als Zanskar und Ladakh und liegt zwischen der Pir Pangi Kette und südlich der Hauptkette des Himalayas. Man kommt den Gletschern der Sechstausender sehr nahe und die Landschaft hat ihren ganz eigenen Charme. Die Einflüsse von Buddhismus und Hinduismus vermischen sich hier. Nach dem Mittagessen fahren wir zum Kloster Shashur. Wir genießen die Blicke über das enge, grüne Tal. Die vergletscherten Gipfel erscheinen hier zum Greifen nahe!
6.Tag, 09.07.26: Keylong – Shingo La - Purne
Heute überqueren wir die Hauptkette des Himalayas! Erst 2019 wurde diese Straße eröffnet! Wir genießen das Panorama vom 5040m hohen Shingo La, unserem höchsten Pass, und erreichen danach das das Lingti Tal mit seinen unbesiedelte und spärlich beweideten Gebieten. Wir sind nun in Zanskar! Früher konnte man die Klöster, die wir in den nächsten Tagen besichtigen, nur über einen siebentägigen, ca. 100km langen Trek erreichen. Im Dorf Purne (3850m) übernachten wir heute in einem einfachen, netten Gästehaus.
7.Tag, 10.07.27: Phuktal
Eines durch seine Lage ganz überwältigendes Höhlenkloster ist Phuktal. Wir erreichen es von unserem Camp aus allerdings nur durch eine durchaus herausfordernde dreistündige Wanderung und eben solange zurück in einem Seitental des Lingti. Die Klosterräume sind in eine große Höhle gebaut oder sind faszinierend übereinander gestaffelt
Bereits ab dem 11. Jahrhundert entwickelte sich eine eindrucksvolle Meditiationshöhle um das Kloster, aber im 15. Jahrhundert wurde es von den Gelbmützen noch beträchtlich erweitert. Zweifelsohne erwartet uns heute ein unvergesslicher Tag! Am frühen Nachmittag kehren wir zurück und erholen uns in unserem Zeltcamp.
8. Tag, 11.07.27.: Purne - Mone - Bardan –– Padum
Heute geht’s weiter in Richtung Padum entlang der neuen Route durch den Südosten Zanskars, Die Reise entlang des Lingti Flusses. 12km südlich von Padum befindet sich das Kloster Bardan, das Hauptkloster des Drukpa Kargyup Ordens in Zanskar. Auch das Kloster Mone ist mittlerweile durch die neue Straße erreichbar. Tsongkhapas Schüler Sherab Tsangpo hat 1450 dieses Gelbmützenkloster in diesem entlegenen Teil der Welt gegründet. Danach fahren wir weiter nach Padum, wo wir für drei Nächte in einem Gästehaus wohnen (ca. 3550m)..
9.Tag, 12.07.27: Padum, Ausflug Zhongkul und Sani
In einem Seitental liegt das interessante Kloster Zongkhul, das vor rund 1000 Jahren vom indischen Yogi Naropa gegründet wurde. Es entfaltet sich um die beiden Meditationshöhlen..
Sani hingegen liegt im Tal.. Lange bevor das tibetische Volk der Zanskaris hier lebte, soll bereits der Kushan-Kaiser Kanishka (2. Jhdt. n. Chr.) hier den beim Kloster gelegenen Stupa erbauen lassen haben! Der Stupa von Pibiding in der Nähe von Padum befestigt das Herz einer Dämonin, die einst die Täler beherrschte, die hier in drei Richtungen auseinanderstreben. In der Hauptstadt Padum bietet sich Gelegenheit zu einem Einkaufsbummel..
10.Tag, 13.07.27: Zangla , Stongdey und Karsha
In imposanter Lage am Hang beherrscht das Kloster Karsha die Kulisse des Tales. Das Kloster selbst, die herrlichen Blicken ins Tal und die Atmosphäre im Dorf Karsha füllen den Vormittag mit eindrucksvollen Erlebnissen aus.
Der nördliche Teil Zanskars ist unser Ziel am späten Nachmittag. Wir besuchen Zanskars zweitgrößtes Kloster Stongdey (Tongde). Danach besuchen wir dann das Dorf Zangla. Hier ist Zanskars alte Hauptstadt und hier befindet sich der Königspalast, wo die königliche Familie lebt. Der alte Königspalast aber überragt das Tal. und wir besuchen seine Ruinen und Tempel.
11.Tag, 14.07.27: Padum – Pensi La – Rangdom - Panikar
Am Nachmittag genießen wir die vergletscherten Panoramen der zum Pensi La hin ansteigenden Straße. Zahlreiche Gletscher fließen vom Hauptkamm des Himalayas bis in Straßennähe. Der Pass mit seinen 4400m ist das Tor zu Zanskar und von Oktober bis April nicht passierbar. Dahinter liegt die isolierte Welt des einstigen Königreiches Zanskar, begrenzt von der zum Greifen nah erscheinenden eisigen, schroffen Hauptkette des Himalayas .Der gewaltige Drang Drung Gletscher liegt vor unserer Nase. Die ersten Dörfer Zanskars enthüllen uns die Faszination der als Konsequenz der Isolation immer noch recht traditionell gebliebenen Lebensweise Zanskars.
Beim Kloster Rangdom verlassen wir vorübergehend wieder die buddhistische Welt!
Im Suru-Tal fahren wir durch Sommerweidegebiete vorbei an Gletschern bis nach Panikar im Siedlungsgebiet der schiitischen Balti-Bevölkerung. Über den fruchtbaren Talboden hinweg bietet sich von hier das traumhafte Panorama bis zum Gipfel des 7135m hohen Nun. und benachbarten Kun. Die ursprünglichen Dörfer des Suru Tales sind durch die fantastischen Kulisse des Nun Kun Massives überragt. Wenn es die Fahrzeit zulässt erkunden wir zu Fuß das noch sehr ursprüngliche Dorf .und seine Umgebung.
12.Tag, 15.07.27: Panikar – Kargil - Buddha von Apati –Garkhon (zu den Indoarischen Stämmen in Dah Hanu)
Weiter geht die Fahrt durch das Siedlungsgebiet der Balti. Im Suru Tal. Diese sind zwar sprachlich der tibetischen Sprachgruppe nahe, aber wurden überwiegend schiitisch islamisiert. Wir fahren durch Kargil, das Zentrum des Moslemgebietes. Wir sehen das Buddharelief von Apati, das im 8. Jahrhundert entstanden ist. und von der frühen buddhistischen Geschichte der Region zeugt. durchqueren die schroffe Gebirgslandschaft um Batalik. Diese Gebiete liegen ganz dicht an der Grenze zu Pakistan.
Schließlich erreichen das Siedlungsgebiet der indoarischen Stämme, die uns am Dorfpaltz von Garkhon vielleicht noch heute Tänze und Gesänge in ihren Trachten präsentieren..Ein nettes Gästehaus oder gutes Zeltquartier (mit Betten!) dient uns heute als Unterkunft.
13.Tag, 16.07.27: Dah Hanu – Lamayuru- : Uletopko
Am Vormittag spazieren wir noch durch das interessante Dorf der indoarischen Stammesbevölkerung und folgem dem landschaftlich abwechsunglsreichen und spektakulären Verlauf des Indus,
buddhistischen Texte ins Tibetische gegründet. Nach dieser eindrucksvollen Fahrt unternehmen wir einen Abstecher entlang der Wanla Schlucht nach Lamayuru. Inmitten der spektakulären Mondlandschaft liegt das Rotmützenkloster Lamayuru, Schließlich endet unser Fahrt im am Indus gelegenen Resort. Das nette Resort liegt über dem Indus, in einem ruhigen Obstgarten auf etwa 3050m.
14.Tag, 17. 07.27: Leh - Uletopko,- Mangyu - Alchi - Leh
Nach dem Fühstück fahren wir in einen Seiten Tal und besuchen eines der kunsthistorischen Kleinode der Region., die Tempelanlage von Mangyu in einem sehr traditionellen Dorf gelegen.. .Später steht ein weiteres wertvolles Juwel der Tibetischen Kultur steht am Programm. Die Malereien von Alchi sind etwa 1000 Jahre alt und beide Klöster wurden von Rinchen Zangpo, dem „großen Übersetzer“ der buddhistischen Texte ins Tibetische gegründet. Am Nachmittag setzen wir die Fahrt entlang dem Indus fort und erreichen die Hauptstadt Leh, wo wir ausserhalb der Stadt im ruhigen Dorf Saboo für drei Nächte in einem sehr schönen Resort wohnen werden. Die Burgruine der ältesten Hauptstadt Ladakhs überragt Saboo..
15.Tag, 18. .07.27: Leh – Thikse und Umgebung
Wer möchte, kann sich zeitig am morgen zu einem Besuch des Klosters Thikse zur Zeit der täglichen Morgenzeremonie anschließen. Anschließend Möglichkeit zu weiteren Klosterbesuchen in der Umgebung Lehs, wie Spitok oder Matho.. Am Nachmittag unternehmen wir einem kleinen Rundgang durch Leh, der Hauptstadt Ladakhs an, die vom alten Königspalast überragt wird..
16.Tag, 19. 07.27: Leh - Hemiskloster
Nach dem Frühstück geht es nach Takthok, einem kleinen Kloster des Nyingma-Ordens, das sich um eine Meditationshöhle des Guru Padmasambhava entwickelt hat. Weiters besuchen wir die Burgruinen von Shey, einst Sitz der Könige von Ladakh. Der Besuch des Klosters Hemis.ist ein weiterer Höhepunkt. Am Nachmittag Rückkehr nach Saboo und Einkaufsmöglichkeiten in Leh.
17.Tag, 20. 07.27: Leh - Delhi - Wien
Zeitig am Morgen Flug von Leh nach Delhi mit besten Chancen auf herrliche Blicke auf die Transhimalaya- und Himalayakette.
Am Nachmittag Anschlussflug nach Wien und Ankunft am Abend (Änderungen vorbehalten)